2.6 Gestaltung der Berufsorientierung in Integrierten Gesamtschulen

„In der Integrierten Gesamtschule werden Betriebserkundungen frühestens ab dem 8., und mindestens ein bis zu 15 Schultage umfassendes Schülerbetriebspraktikum in der Regel ab dem 9. Schuljahrgang durchgeführt. Darüber hinaus können Integrierte Gesamtschulen weitere berufsorientierende und berufsbildende Maßnahmen durchführen. Sie orientieren sich dabei an den schulformbezogenen Maßnahmen der anderen allgemein bildenden Schulformen.“ (Auszug aus dem 2011 erneuerten Berufsorientierungserlass).

Es kann also festgestellt werden, dass die Integrierten Gesamtschulen über einen großen, formal abgesicherten Spielraum hinsichtlich des Umfangs und der Ausgestaltung der Berufsorientierung verfügen. Die minimalen Vorgaben entsprechen in etwa dem allgemeinbildenden Gymnasium (vgl. Kapitel 2.7), die Erweiterungen können – abgesehen von den Profilfächern und den intensivierten Kooperationsmöglichkeiten mit den berufsbildenden Schulen (zwecks Anrechnung als 1. Ausbildungsjahr) - in Anlehnung an die Haupt-, Real- und Oberschulen (vgl. Kapitel 2.3 – 2.5) erfolgen.

 


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01.09.2015: modifizierte Fassung
01.08.2014: modifizierte Fassung
11.10.2012: erstmalige Veröffentlichung
01.08.2013: modifizierte Fassung

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