3.1 Dokumentation des Berufsorientierungsprozesses

In Kapitel 1.2 wurde bereits darauf hingewiesen, dass es sich bei der Berufsorientierung um einen individuellen Prozess der Schülerinnen und Schüler handelt. Die Dokumentation des Prozesses durch sie ist deshalb von zentraler Bedeutung. Dokumentation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass alle Maßnahmen und Erkenntnisse, die der individuellen Berufsorientierung des/der einzelnen Jugendlichen dienen, gesammelt und geordnet werden. Dazu gehören insbesondere die unterschiedlichen Interessen und Stärken, die sich bei vielen schulischen und außerschulischen Gelegenheiten erkennen lassen.

Im Berufsorientierungsprozess begegnen die Schülerinnen und Schüler vielen Akteuren innerhalb und außerhalb der Schule. Sie suchen unterschiedliche Berater auf und vertrauen sich ihnen an. Aufgrund der Arbeit mit einem Dokumentationsinstrument kann der Schüler/die Schülerin ihre Unterstützer und Berater im BO-Prozess besser über den aktuellen Stand der eigenen Entwicklung informieren; hierdurch wird die Reflexion und Beratung gefördert. Auch die Einbindung in schulische Förderprogramme kann zielgerichtet erfolgen.

 


Historie der angehängten Datei(en):
01.08.2013: modifizierte Fassung
11.10.2012: erstmalige Veröffentlichung

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